Schwimmhallen voller Schiffe
Das Museum der Stadt Duisburg wurde 1974 gegründet und zog 1998 in das ehemalige Ruhrorter Hallenbad, erbaut 1908 bis 1910 von August Jording. Auf drei Etagen geht es um die Binnenschifffahrt von der Steinzeit bis heute, mit vielen Modellen und Exponaten zum Anfassen.
Tjalk und Spielschiff
In der ehemaligen Herren-Schwimmhalle steht die Tjalk Goede Verwachting, ein Lastensegler von 1913 unter vollen Segeln. In der Damen-Schwimmhalle liegt der begehbare Nachbau eines Binnenschiffs, das Spielschiff Hermann. Weitere Themen sind das Leben an Bord, die Duisburg-Ruhrorter Häfen, Kanäle und Schleusen sowie Personenschifffahrt und Rheinromantik. Zur Sammlung gehört ein über 15 Meter langes Holzboot aus der späten Latènezeit, 1950 in der Lippe gefunden.
Draußen am Leinpfad
Zum Museum gehören die Museumsschiffe Oscar Huber, Minden und Fendel 147 am Leinpfad an der Schifferbörse. Im Kesselhaus liegt das eigenständig betriebene Restaurant Siamo Qui.
Gut zu wissen
- Das Museumsgebäude ist barrierefrei, die Museumsschiffe sind es nicht.
- Der barrierefreie Eingang liegt seitlich des Haupteingangs, dort gibt es einen Aufzug.
- Rollstuhl oder Rollator können an der Kasse ausgeliehen werden.