Industriekultur an der Ruhr.
Die großen Perlen: Seen, Städte und Strecken, an denen sich vieles sammelt.
Hier endet die Ruhr: Rheinorange, Hafenluft in Ruhrort und das Ziel des Ruhrtalradwegs.
Ein Bahnhof für Schiffe auf der Schleuseninsel. Dazu eine Schleuse von 1845, das Kraftwerk Kahlenberg und der MüGa-Park.
Fachwerk-Altstadt, die Isenburg über der Ruhrschleife und die Henrichshütte mit dem ältesten Hochofen des Reviers.
Wiege des Ruhrbergbaus in Witten: Bergbaurundweg, Zeche Nachtigall, Burgruine Hardenstein und die Fähre zur Herbeder Schleuse.
Der älteste Ruhrstausee: Koepchenwerk mit leuchtenden RWE-Buchstaben, 6,5 km Rundweg für Inliner und ein Freibad mit Steg in den See.
Himmelmannpark mit Trichter und Ruhrbalkon, Deutschlands einziges Kettenschmiedemuseum und Heckrinder in der Kiebitzwiese.
Von der Mündung zur Quelle, sortiert nach Flusskilometer.
Schifffahrtsgeschichte auf drei Etagen im ehemaligen Ruhrorter Hallenbad, mit einem Lastensegler unter vollen Segeln.
Turm der früheren Eisenbahnfähre über den Rhein, 1856 in Betrieb genommen, heute Wahrzeichen von Homberg.
25 Meter hohe Stahlskulptur an der Mündung der Ruhr in den Rhein, Endpunkt des Ruhrtalradwegs.
Radschleppdampfer Oscar Huber, Dampfbagger Minden und Kranschiff Fendel 147 am Ruhrorter Hafenmund.
Letzte Staustufe der Ruhr vor der Mündung: ein Wehr mit vier 30-Meter-Öffnungen und eine 311 Meter lange Schleuse.
Ehemaliger Getreidehafen am Rand der Altstadt, heute Quartier mit Museen, Marina, Grachten und Gastronomie am Wasser.
Deutsche Kunst seit den 1950er Jahren in einem umgebauten Getreidespeicher am Innenhafen.
Rund 180 Hektar Park um ein stillgelegtes Hüttenwerk, mit begehbarem Hochofen, Klettergarten und Tauchgasometer.
Denkmalgeschütztes Laufwasserkraftwerk von 1926 am Ruhrschifffahrtskanal in Speldorf, mit Originalturbinen und der Schleuse Raffelberg nebenan.
Wasserturm von 1892/93 in Styrum, heute Museum der RWW rund ums Wasser, mit Blick über das Ruhrtal aus 35 Metern Höhe.
Wasserturm von 1904 im MüGa-Park mit einer begehbaren Camera Obscura und über 1.100 Exponaten zur Vorgeschichte des Films.
Eisenbahnbrücke von 1864/65 mit 39 Bögen, heute Teil des Radschnellwegs RS1 zwischen Innenstadt, MüGa und Hochschule Ruhr West.
Preußische Schleuse von 1843–45 auf der Schleuseninsel, die einzige an der Ruhr, die Schiffe an zwei Wehren zugleich vorbeiführt.
Laufwasserkraftwerk aus Ruhrsandstein am Schleusenkanal, 1924/25 gebaut und heute Baudenkmal auf der Route der Industriekultur.
Kleines Museum in der ehemaligen Lederfabrik Abel über 350 Jahre Gerberei in Mülheim, mit vielen Stücken zum Anfassen.
Walzenwehr am oberen Ende der Dohneinsel, mit Fußgängerbrücke über die Ruhr und einem Fischpass am Wehr.
Die A52 quert hier das Ruhrtal: 1.830 Meter lang, die längste Straßenbrücke aus Stahl in Deutschland.
Sektorwehr von 1950 mit Straßenbrücke, Laufwasserkraftwerk und Schleuse, die Grenze zwischen zwei Weißen Flotten.
Alte Ruhrschleuse von 1777/78 in Werden, seit dem Aufstau des Sees trocken, mit der Weißen Mühle auf der Schleuseninsel.
Das Walzenwehr in Werden staut seit 1933 den Baldeneysee, daneben erzeugt ein Laufwasserkraftwerk Strom und ein Fischlift hilft Fischen.
Das Fördergerüst von Schacht 1 am Nordufer in Heisingen erinnert an die Zeche, deren Verbundbergwerk 1973 stillgelegt wurde.
Kleines Museum im Heisinger Paulushof, das an die Zeche Carl Funke, ihre Bergleute und die Geschichte Heisingens erinnert.
Frühindustrielle Denkmäler an ihrem Originalplatz: Kupferhammer von 1550, Deilbachhammer, Deiler Mühle und Zechenreste im Tal des Deilbachs.
Museumsbahn am Südufer: Historische Züge fahren vom Alten Bahnhof Kupferdreh dicht am See entlang bis Haus Scheppen.
Stauwehr in der Ruhr bei Steele, mit alter und neuer Schleuse, Schleusenwärterhaus von um 1780 und Wasserkraftwerk.
Sicherheitshafen der Ruhrschifffahrt von 1837/38 in Überruhr, mit erhaltener Bogenbrücke am alten Leinpfad.
84 Meter lange Fuß- und Radwegbrücke auf Pontons zwischen Horst und Burgaltendorf, Nachfolgerin der „5-Pfennigs-Brücke“.
Denkmalgeschützte Mühle und frühere Karbidfabrik an der Ruhr in Essen-Horst, seit 1989 wieder ein Wasserkraftwerk.
Schleusenkammer von 1774/75 in Burgaltendorf, eine der 16 Ruhrschleusen aus der Zeit Friedrichs II.
Museum im alten Bahnbetriebswerk Dahlhausen, mit Ringlokschuppen, Drehscheibe und historischen Zügen durchs Ruhrtal.
Rund 14 Kilometer langer Rundweg ab Bahnhof Dahlhausen zu Stollenmundlöchern, Schächten, Kohlenwegen und Bergarbeitersiedlungen.
Pontonbrücke von 1959 über die Ruhr zwischen Bochum-Dahlhausen und Hattingen-Dumberg, daneben die Schleuse Dahlhausen.
Schleuse von 1774 am Altarm der Ruhr, direkt neben der Birschel-Mühle von 1902.
Industriemuseum rund um Hochofen 3 von 1940: Weg des Eisens, Gasmaschinen im Gebläsehaus und Natur auf der Industriebrache.
Feuerwehrmuseum in einer alten Halle der Henrichshütte, mit mehr als 50 Einsatzfahrzeugen und Technik der Werkfeuerwehren.
Kurzer Rundweg zwischen Sundern und der Ruhr, auf den Spuren des Rauendahler Kohlenwegs von 1787 mit Schienen aus Eisen.
Am Westende staut ein Wehr den See, seit 2011 erzeugt daneben ein Wasserkraftwerk Strom.
Ehemalige Zeche am Westufer. 1933 folterte die SA hier politische Gegner, Tafel und Stele erinnern daran.
Waldtal nördlich des Sees, mit Naturschutzgebiet, Feuersalamandern und Spuren des frühen Bergbaus.
Rundweg vom Lottental am See entlang nach Stiepel, mit Infotafeln zu den alten Zechen.
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