Schmiede und Betsaal
Mehrere kleine Stollenzechen des unteren Muttentals bauten das zweigeschossige Haus 1830 bis 1831. Unten schmiedeten sie das Gezähe, also das Werkzeug der Bergleute, oben trafen sich die Kumpel vor und nach der Schicht zur Andacht. Schon nach sieben Jahren wurden Schmiede und Betsaal aufgegeben, um 1850 wurde das Haus zum Wohnhaus umgebaut.
Museum und Schauschmiede
1974 zog eine Außenstelle des Deutschen Bergbaumuseums ein, danach zeigte das LWL-Museumsamt bis 2015 eine Ausstellung. Das Stadtmarketing Witten hat die Schmiede mit Unterstützung der NRW-Stiftung, der RAG-Stiftung und des Verkehrsvereins nach historischem Vorbild als Zechenschauschmiede wieder eingerichtet. Das Bethaus liegt am Bergbaurundweg Muttental und gehört zur Route der Industriekultur. Im Haus bewirtet die WABE, dazu gibt es einen Garten.