Spillenburger Wehr

Stauwehr in der Ruhr bei Steele, mit alter und neuer Schleuse, Schleusenwärterhaus von um 1780 und Wasserkraftwerk.

Flusskilometer 45

Wehr an der Stadtteilgrenze

Das Spillenburger Wehr staut die Ruhr zwischen den Essener Stadtteilen Überruhr-Hinsel und Bergerhausen, direkt an der Grenze zu Steele. Auf der Bergerhauser Seite liegt die heutige Schleuse, 40 Meter lang und 6 Meter breit, mit einer Bootsgasse. Die alte Schleuse aus der Zeit der Ruhrschifffahrt auf der Hinseler Seite ist durch Bergsenkungen unbrauchbar geworden, sie wurde verfüllt und als Denkmal erhalten. Daneben liegt der Fischpass.

Schleusenhaus und Kraftwerk

Das Schleusenhaus Spillenburg entstand um 1780, als Friedrich II. die Ruhrschifffahrt förderte. Der letzte Schleusenwärter lebte hier bis 1951. Die Stadtwerke Essen renovierten das Haus ab 1990 und zeigten dort bis 2007 eine Ausstellung zur Unternehmensgeschichte. Das Wasserkraftwerk Spillenburger Mühle auf Bergerhauser Seite liefert seit 1989 wieder Strom, rund sechs Millionen Kilowattstunden im Jahr. Über Ober- und Untergraben führt eine alte Bahntrasse, heute ein Fuß- und Radweg. Am Wehr liegt auch die Neue Insel.

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Essen

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