Von Hundsnocken zu Carl Funke
Am Nordufer in Heisingen steht das Fördergerüst von Schacht 1 der früheren Zeche Carl Funke. Ihre Anfänge gehen auf die Stollenzeche Hundsnocken zurück, die 1773 ihre Konzession erhielt. Von 1897 bis 1899 entstand der erste senkrechte Schacht, 1906 bekam die Zeche den Namen des Industriellen Carl Funke. Sie förderte Anthrazitkohle, zu ihrer besten Zeit 630.000 Tonnen im Jahr. 1967 wurde sie mit der Zeche Pörtingsiepen am Südufer zu einem Verbundbergwerk zusammengelegt, das 1973 stillgelegt wurde.
Was geblieben ist
Ab 1985 wurden fast alle Tagesanlagen abgebrochen, das Gelände wurde renaturiert. Erhalten sind das Fördergerüst, das alte Fördermaschinenhaus der Zeche Hundsnocken und das Torhaus, das heute ein Kleingartenverein nutzt. Die Bauten stehen unter Denkmalschutz, das Fördergerüst gehört zur Route der Industriekultur. Das Gerüst ist eingezäunt und nur von außen zu sehen.