Die letzte Staustufe
Knapp drei Kilometer vor der Mündung staut das Ruhrwehr Duisburg die Ruhr. Es regelt den Wasserstand bis zur Staustufe Raffelberg und im Verbindungskanal zum Rhein-Herne-Kanal und leitet Hochwasser der Ruhr in den Rhein ab. Ein erstes Wehr entstand bis 1914. Das heutige wurde ab 1942 gebaut, die letzten Wehrfelder gingen bis 1956 in Betrieb. Es ist 150,88 Meter breit und hat vier Öffnungen von je 30 Metern.
311 Meter Schleuse
Daneben liegt die Ruhrschleuse Duisburg, gebaut 1919 bis 1926, die letzte Schleuse der Ruhr. Sie ist 311 Meter lang und 12,80 Meter breit und wird von der Schleuse Meiderich im parallelen Rhein-Herne-Kanal aus ferngesteuert. Rund 9.000 Schiffe im Jahr fahren hindurch. Auf der Insel zwischen Schleuse und Wehr steht das stillgelegte Rückpumpwerk, das erste der acht Rückpumpwerke an der Ruhr. Teile einer Pumpe sind gegenüber dem Betriebsgebäude ausgestellt.
Gut zu wissen
- Für die Grundinstandsetzung des Wehrs, laut WSA ab 2025, wird der Wehrsteg gesperrt.