Brücke der Rheinischen Bahn
Stadtviadukt, Ruhrbrücke und die Vorlandbrücke am linken Ufer sind ein durchgehendes Bauwerk. Es entstand 1864/65 nach Plänen von Emil Hermann Hartwich für die Rheinische Eisenbahn-Gesellschaft, als Teil der Strecke Osterath–Dortmund Süd. Das Bauwerk hat 39 Bögen, verbaut wurde rund eine Million Ziegelsteine. 1926 wurden die drei eisernen Bögen durch die heutigen Fachwerkbögen ersetzt. Am Ende des Zweiten Weltkriegs wurde der mittlere Bogen gesprengt und später wieder aufgebaut. 2002 wurde die Bahnstrecke stillgelegt.
Radschnellweg RS1
Ab 2016 wurde die Brücke für den Radschnellweg Ruhr umgebaut. Seit Oktober 2017 ist der Abschnitt vom Hauptbahnhof über den Viadukt bis zur Ruhrbrücke frei, im Mai 2019 folgte das 1,2 Kilometer lange Stück über die Ruhr bis zur Hochschule Ruhr West. Der Weg ist mindestens sechs Meter breit und für Rad- und Fußverkehr, mit Sitzplätzen und einem Stadtbalkon.
Wo sich zwei Radwege treffen
In Mülheim kreuzen sich RS1 und Ruhrtalradweg. Von der Brücke geht es rechts der Ruhr zum Rathausmarkt und zur Ruhrpromenade, links in den MüGa-Park.