Rote Riesen in der Hütte
Das Feuerwehrmuseum steht in einer alten Industriehalle der Henrichshütte, auf der anderen Seite der Werksstraße gegenüber dem LWL-Museum. Die Halle diente früher als zentrales Ersatzteillager und als mechanische Werkstatt. Ende 2006 zog die Sammlung hier ein, der Trägerverein besteht seit 1985. Vom Eingang aus sieht man den letzten Hochofen der Hütte.
Vom Ledereimer zur Drehleiter
Mehr als 50 Fahrzeuge und viele weitere Stücke zeigen die Geschichte der Feuerwehr vom 18. Jahrhundert bis heute: Ledereimer, Handdruckspritzen aus dem 19. Jahrhundert, handgekurbelte und hydraulische Drehleitern, Tanklöschfahrzeuge und Rettungswagen. Ein Schwerpunkt sind die Werkfeuerwehren, die für Zechen, Hütten und Werke im Revier typisch waren. Den Namen erklärt der Verein mit einer Dombaustelle: Wie dort wird das Museum nie ganz fertig.
Gut zu wissen
- Die Halle ist nicht beheizt, warme Kleidung ist sinnvoll.
- Auf der Website gibt es Audioguides fürs Smartphone und einen 360-Grad-Rundgang.
- Gruppen können Führungen vereinbaren.