Vom Kohlengraben zum Tiefbau
Der Lehrpfad beginnt vor dem Bahnhof Bochum-Dahlhausen, dort steht eine Übersichtskarte. Auf rund 14 Kilometern führt er zu 39 Stationen im Bochumer Südwesten, markiert ist er mit Schlägel und Eisen. Die Tafeln erklären die Geologie des Karbons mit Sätteln und Verwerfungen, die Geschichte der Zechen vom späten 17. Jahrhundert bis in die 1970er Jahre, Stollen, Schächte und die Brikettherstellung, dazu Kohlentreiberwege, Schiebewege, Bahnen und Bergarbeitersiedlungen.
Unterwegs
Stationen sind unter anderem das Mundloch des General-Stollens Nr. 2, der Weitmarer Sattel, das Maschinenhaus der Tiefbauzeche Hasenwinkel und der Schacht Berger. Im Park auf dem Gelände der ehemaligen Zeche Dahlhauser Tiefbau ist das senkrecht stehende Flöz Wasserfall freigelegt. Für die ganze Runde braucht man etwa vier Stunden, sie lässt sich aber in kleinere Rundwege teilen.
Hinter dem Weg
Entworfen hat den Lehrpfad der Bergmannstisch Bochum-Süd, umgesetzt wurde er mit der Stadt Bochum. Der Verein pflegt die Tafeln und bietet Führungen an, etwa zum Tag des Geotops im September. Der Weg gehört zur Route der Industriekultur und zur GeoRoute Ruhr.