Wiege des Ruhrbergbaus
Das Muttental gilt als Wiege des Ruhrbergbaus. Bergbau wird hier erstmals 1525 erwähnt, zeitweise arbeiteten im Tal 60 Kleinzechen. Der Sage nach entdeckte ein Schweinehirt die Kohle, als die Steine seines Feuers am nächsten Morgen noch glühten.
Der Weg
Der Rundweg ist 9 Kilometer lang und wurde von 1972 bis 1977 angelegt. An mehr als 30 Stationen erklären Tafeln Stollenmundlöcher, Pingen, Fördergerüste, Halden und Verladeanlagen, dazu kommen rekonstruierte Anlagen wie ein Göpelschacht und nachgebaute Loren der Muttentalbahn, einer Pferdebahn von 1829. Am Weg liegen das LWL-Museum Zeche Nachtigall, das Gruben- und Feldbahnmuseum, das Bethaus der Bergleute, das Zechenhaus Herberholz und die Burgruine Hardenstein. Ein Teil führt durch das Naturschutzgebiet Hardenstein.
Geotop und Route
Der Weg gehört zur Route der Industriekultur, das Muttental zum GeoPark Ruhrgebiet. 2006 wurde es als Nationaler Geotop ausgezeichnet. Die Stationen betreut der 1982 gegründete Förderverein Bergbauhistorischer Stätten Ruhrrevier.
Gut zu wissen
- Hunde bitte an die Leine nehmen und auf den Wegen bleiben.
- Grillen, offenes Feuer und wildes Zelten sind im Tal nicht erlaubt.
- Die App „Perspektivwechsel“ von Regionalverband Ruhr und Ruhr Tourismus erzählt die Bergbaugeschichte des Tals digital.