Auf der Zeche Theresia
Das Museum liegt unterhalb von Schloss Steinhausen auf dem Gelände der Zeche Theresia, einer Zeche des frühen Steinkohlenbergbaus südlich der Ruhr, die 1892 stillgelegt wurde. Seit 1989 ist hier die Arbeitsgemeinschaft Muttenthalbahn aktiv, ein 1986 gegründeter gemeinnütziger Verein. Er hat die denkmalgeschützten Zechengebäude saniert, 2002 wurde das Museum eröffnet. Der Name erinnert an die Muttentalbahn, eine Pferdebahn, die ab 1829 Kohle aus dem Muttental transportierte.
Loks, Loren und eine eigene Strecke
Die Sammlung umfasst rund 90 Lokomotiven und etwa 200 Waggons: Diesel-, Elektro- und Pressluftloks, Personen- und Förderwagen aus dem Bergbau und Loren aus Feldbahnen. An Fahrtagen pendeln die Züge, gefahren von Ehrenamtlichen, zwischen dem Parkplatz Nachtigallstraße, der Zeche Theresia und dem LWL-Museum Zeche Nachtigall. Ein Erdrutsch nach dem Unwetter vom 15. Juli 2021 beschädigte Lokschuppen, Fahrzeuge und Strecke schwer. Geplant ist eine neue Museumshalle auf dem Gelände der ehemaligen Eisengießerei Ritz neben der Zeche Nachtigall.
Gut zu wissen
- Wegen Bauarbeiten auf dem Gelände sind Museum und Café Theresia 2026 nicht zugänglich, die Museumsbahn fährt aber an einzelnen Fahrtagen.
- Fahrkarten der MS Schwalbe gelten auch für die Muttenthalbahn.
- Kinderwagen und Rollstühle können in begrenzter Zahl im Zug mitfahren.