Deutsches Gruben- und Feldbahnmuseum

Rund 90 Grubenloks und 200 Waggons auf dem Gelände der Zeche Theresia, mit Museumsbahn bis zur Zeche Nachtigall.

Flusskilometer 73

Auf der Zeche Theresia

Das Museum liegt unterhalb von Schloss Steinhausen auf dem Gelände der Zeche Theresia, einer Zeche des frühen Steinkohlenbergbaus südlich der Ruhr, die 1892 stillgelegt wurde. Seit 1989 ist hier die Arbeitsgemeinschaft Muttenthalbahn aktiv, ein 1986 gegründeter gemeinnütziger Verein. Er hat die denkmalgeschützten Zechengebäude saniert, 2002 wurde das Museum eröffnet. Der Name erinnert an die Muttentalbahn, eine Pferdebahn, die ab 1829 Kohle aus dem Muttental transportierte.

Loks, Loren und eine eigene Strecke

Die Sammlung umfasst rund 90 Lokomotiven und etwa 200 Waggons: Diesel-, Elektro- und Pressluftloks, Personen- und Förderwagen aus dem Bergbau und Loren aus Feldbahnen. An Fahrtagen pendeln die Züge, gefahren von Ehrenamtlichen, zwischen dem Parkplatz Nachtigallstraße, der Zeche Theresia und dem LWL-Museum Zeche Nachtigall. Ein Erdrutsch nach dem Unwetter vom 15. Juli 2021 beschädigte Lokschuppen, Fahrzeuge und Strecke schwer. Geplant ist eine neue Museumshalle auf dem Gelände der ehemaligen Eisengießerei Ritz neben der Zeche Nachtigall.

Gut zu wissen

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Kontakt

Telefon
0177 4938504
E-Mail
info@muttenthalbahn.org

Anfahrt

Auto: A 43, Abfahrt Witten-Heven, Richtung Witten, über die Ruhrbrücke und rechts in die Nachtigallstraße bis zum Parkplatz Nachtigallstraße. Am Museum selbst gibt es kaum Parkplätze.

Bus: Linie 379 ab Witten Hbf bis „Witten-Bommern Bf“, dann etwa 10 Minuten zu Fuß durch die Nachtigallstraße.

Adresse

Nachtigallstraße 27-33
58452 Witten

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