Hundert Jahre am Fluss
Die Stadthalle steht am westlichen Ruhrufer an der Schloßbrücke, eingebettet in die Parkanlagen der MüGa. Gebaut wurde sie ab Herbst 1923 nach Plänen von Hans Großmann, die Innenräume gestaltete Emil Fahrenkamp. Eröffnet wurde sie am 5. Januar 1926, 2026 feiert sie ihr 100-jähriges Bestehen. Die Fassade ist aus Sandstein, Bogenöffnungen zeigen zum Fluss.
Zerstörung und Wiederaufbau
In der Nacht vom 22. auf den 23. Juni 1943 wurde die Halle bei einem Luftangriff schwer beschädigt. Gerhard Graubner baute sie von 1954 bis 1957 wieder auf, 2006 und 2007 wurde sie umfassend saniert.
Säle und Programm
Der Theatersaal hat 1.073 Plätze, dazu kommen ein Festsaal und ein Kammermusiksaal mit 266 Plätzen. Vom Foyer geht es auf eine Terrasse zur Ruhr. Die Halle gehört der Stadt, seit 2002 betreibt sie die Mülheimer Stadtmarketing und Tourismus GmbH. Auf dem Programm stehen Konzerte, Theater, Kongresse und Messen, im Mai und Juni die Mülheimer Theatertage. Hinter der Halle, zwischen Eisenbahn- und Schloßbrücke, paddeln im September die Teams des Drachenboot-Festivals.