Naturschutzgebiet Saarn-Mendener Ruhraue

Rund 157 Hektar Ruhraue mit Altarmen, Auwald und Feuchtwiesen zwischen Innenstadt, Saarn und Menden, geschützt seit 1982.

Flusskilometer 17

Aue mitten in der Stadt

Das Naturschutzgebiet begleitet die Ruhr südlich der Mülheimer Kernstadt zu beiden Seiten des Flusses, von der Innenstadt bis nach Saarn und Menden. Es steht seit 1982 unter Schutz und ist rund 157 Hektar groß. Dazu gehören Flussabschnitte, Altarme, Weichholz-Auenwald, Röhricht, Feucht- und Mähwiesen und am Rand Buchenwald. Bekannte Teile sind die Altwasser Kocks Loch und Scherrers Loch und der Altarm der Saarner Aue südlich der Mendener Brücke.

Lebensraum für den Eisvogel

Das Gebiet ist ein landesweit wichtiger Korridor im Biotopverbund entlang der Ruhr. Geschützt werden unter anderem natürliche Altarme, magere Flachland-Mähwiesen und Erlen-Eschen- und Weichholz-Auenwälder. Das Naturschutzgebiet hat Bedeutung für den Eisvogel, im Bereich Kocks Loch wurden über 40 Brutvogelarten gezählt.

Unterwegs

Am Ruhrufer führt der Leinpfad durch die Aue. Die Ufer werden viel besucht, Trittschäden und eingewanderte Pflanzen setzen der Vegetation zu.

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Anfahrt

Bus: Haltestelle „Mendener Brücke“ (Linie 151).

Adresse


45481 Mülheim an der Ruhr

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