Ein Lehnshof der Abtei Werden
Haus Scheppen ist seit dem 13. Jahrhundert nachweisbar. Der befestigte Hof war ein adliges Lehen der Abtei Werden und gehörte mit bis zu 23 Unterhöfen im Mittelalter zu den größten Werdener Lehnsgütern. Namensgeber sind die Herren von Scheppen, die im 14. Jahrhundert Lehnsnehmer waren. Die erhaltene Bausubstanz aus Ruhrsandstein stammt aus dem 17. Jahrhundert. Beim Aufstau des Sees bekam die Anlage Wassergräben, die heute als Bootsanleger dienen. 1944 zerstörte ein Luftangriff den Südwestflügel, der danach abgetragen wurde. Im Jahr 2000 stürzte ein Teil der Nordwestfassade ein. Haus Scheppen gehört der Stadt Essen und ist Bau- und Bodendenkmal.
SportHaus Scheppen
Im wiederhergerichteten Nordostflügel betreibt die Sport Jugend Essen das SportHaus Scheppen. Kinder und Jugendliche lernen hier Segeln, Stand-Up-Paddling und Kanadierfahren, mit der Schulklasse oder in den Ferien. Die frühere Gaststube ist heute ein Seminarraum.
Treffpunkt am Südufer
Vor dem Haus legen die Schiffe der Weissen Flotte an, in der Nähe endet die Hespertalbahn. Der Parkplatz davor ist ein bekannter Motorradtreff. Zur IGA 2027 plant die Stadt Essen einen neuen Vorplatz mit Steganlage, einen sanierten Uferweg und eine barrierefreie Rampe vom Parkplatz P1.