Naturschutzgebiet Heisinger Ruhraue

Das größte Naturschutzgebiet Essens: rund 150 Hektar Ruhraue mit Altarm, Auwald und Teichen oberhalb des Baldeneysees.

Flusskilometer 41

Aue zwischen zwei Brücken

Die Heisinger Ruhraue ist mit rund 150 Hektar das größte Naturschutzgebiet der Stadt Essen. Sie reicht beidseits der Ruhr von der Konrad-Adenauer-Brücke im Norden bis zur Kampmannbrücke im Süden. Als Fauna-Flora-Habitat-Gebiet gehört sie zum europäischen Schutzgebietsnetz Natura 2000.

Altarm, Auwald und Senkungsteiche

Zum Gebiet gehören ein Altarm der Ruhr, der von zwei Brücken überspannt wird, Auwald, Glatthafer- und Feuchtwiesen, Röhrichte und kleine Teiche, die durch Bergsenkungen entstanden sind. Ein Teil liegt auf den Spülfeldern, auf die 1983 und 1984 der Aushub aus dem ausgebaggerten Baldeneysee gebracht wurde. Nach Angaben der Stadt kommen hier rund 80 Vogelarten vor, die die Aue zum Brüten, zur Rast im Winter oder zur Nahrungssuche nutzen.

Wege an beiden Ufern

Auf beiden Seiten der Ruhr führt je ein Fuß- und Radweg durch das Gebiet, der Weg am rechten Ufer ist Teil des Ruhrtalradwegs. Entlang der Wege stehen Bänke. Flächen abseits der Wege dürfen nicht betreten werden.

Gut zu wissen

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Adresse


45259 Essen

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