Aue in der Ruhrschleife
Das Naturschutzgebiet liegt in der Flussschlinge zwischen Winz und dem Isenberg und zieht sich rund fünf Kilometer am rechten Ruhrufer entlang. Im 20. Jahrhundert wurde hier Trinkwasser gewonnen. 1995 übernahm das Land NRW die Flächen von der Gelsenwasser AG, bis 1999 wurden Spundwände alter Filterbecken entfernt und flache Flutmulden angelegt. Seit 1998 steht die Aue unter Naturschutz.
Heckrinder und Vögel
Den größten Teil beweidet eine Herde halbwilder Heckrinder. Zwischen den Weiden liegen ehemalige Filterbecken, heute Teiche, in denen Amphibien laichen, und im Süden ein langes Betonbecken, in dem ein Weidenauwald gewachsen ist. Über 120 Vogelarten rasten oder brüten in der Aue. Am Ufer ragen Steinschütt-Buhnen, angelegt seit der Schiffbarmachung der Ruhr im 18. Jahrhundert, bis zu 50 Meter in den Fluss.
Zugang
Die eingezäunten Weiden sind nicht frei zugänglich, Führungen gibt es unregelmäßig und nur außerhalb der Brutzeit. Einen guten Blick über die Aue hat man vom Isenberg und vom Ruhrtalradweg am gegenüberliegenden Südufer.
Gut zu wissen
- Die Weiden der Heckrinder sind eingezäunt und nicht frei zugänglich.
- Paddler müssen sich vom rechten Ufer mit den Buhnen und den Wasserflächen dazwischen fernhalten.