Justizrat Eduard Strohn ließ den Turm 1858 zum Andenken an seine früh verstorbene Frau Helene, eine geborene Lohmann, bauen. Bezahlt wurde er mit der Entschädigung aus einem Prozess um Fährentgelte zwischen der Familie und dem preußischen Staat. Der fast 30 Meter hohe Turm steht auf dem Helenenberg, einem der letzten Ausläufer des Ardeygebirges. Nach 144 Stufen reicht der Blick über Witten, bei klarem Wetter bis Bochum und Dortmund. 1886 nahm der Hoffotograf Friedrich Goebel von hier ein 360-Grad-Panorama der Stadt auf. Seit 1909 gehört der Turm der Stadt Witten, seit 1985 steht er unter Denkmalschutz, von 2021 bis 2023 wurde er saniert.
Gut zu wissen
- Hinauf kommt man nur bei Führungen des Stadtmarketings Witten und zu besonderen Anlässen, etwa am Tag des offenen Denkmals.