Kirche der Schiffer
Ab 1782 gab es in Ruhrort katholische Gottesdienste vor allem für Schiffer und Reisende. Als 1845 die Pfarrei St. Maximilian gegründet wurde, gehörten ihr 900 Katholiken aus dem Ort und 500 katholische Schiffer an. Die Architekten August Soller und Heinrich Johann Freyse bauten 1845 bis 1847 eine klassizistische Kirche, Heinrich Wiethase fügte 1867 bis 1871 einen neugotischen Teil an.
Seelsorge an Bord
Die Pfarrei war für die Schifferseelsorge im Duisburger Raum zuständig, ab 1964 mit dem Seelsorgeboot St. Nikolaus. Im Zweiten Weltkrieg traf sie 1940 eine Bombe, 1944 wurde sie zerstört. Ab 1950 war sie wieder benutzbar. Der geschnitzte gotische Hochaltar aus Antwerpen wurde 1872 geweiht. Die Kirche steht unter Denkmalschutz und ist heute Filialkirche der Pfarrei St. Michael. Eine Fördergesellschaft setzt sich für den Erhalt der Schifferkirche ein.