Ein Bootshaus aus Ruhrsandstein
Das Haus wurde in den 1920er Jahren als Bootshaus für die rudernden Mülheimer Schulen gebaut, aus demselben Sandstein wie das benachbarte Wasserkraftwerk. Später nutzte die Weiße Flotte das Gebäude. Ende der 1980er Jahre baute die Rheinisch-Westfälische Wasserwerksgesellschaft (RWW) es zur Ausstellung um, 1992 wurde eröffnet. Das Gebäude steht unter Denkmalschutz und gehört zur Route der Industriekultur.
Fische, Mikroskope, Turbinen
Aquarien zeigen Fischarten der Ruhr, unter Mikroskopen wird die Vielfalt der Kleinlebewesen aus Fluss und Boden sichtbar, ein geologisches Profil zeigt das Gestein im Untergrund. Weitere Bereiche widmen sich der Klimageschichte der Erde, der Erdwärme, der Bionik und den erneuerbaren Energien. Dazu kommen Sonderausstellungen, eine Bibliothek und ein Museumscafé.
Wasserkraftwerk live
Für Kindergärten, Schulklassen und Erwachsenengruppen gibt es eigene Programme. Beim Angebot „Wasserkraftwerk live“ experimentieren Gruppen mit Turbinen und Wasserrädern und gehen danach zu einer Kurzführung ins Wasserkraftwerk Kahlenberg nebenan.
Gut zu wissen
- Gruppenbesuche nur nach telefonischer Anmeldung.