Kunst im Vorübergehen
Der Skulpturenpark Kettwig ist kein abgeschlossener Park, sondern ein offener Parcours: Skulpturen des 20. und 21. Jahrhunderts stehen zwischen Fachwerk, am Ruhrufer und an Wegen durch den Ort. Den Anstoß gab 1983 die Künstlerin Marianne Kühn. 1985 stellte der Heimat- und Verkehrsverein Kettwig mit „Die Familie“ von Herbert Lungwitz die erste Skulptur auf. Seitdem wächst die Sammlung durch Ankäufe, Schenkungen und Spenden.
Künstler mit Bezug zu Essen
Vertreten sind unter anderem Werner Graeff, Johannes Brus und Carl Emanuel Wolff. Fast alle Künstler haben eine Verbindung zu Essen oder Kettwig. Die jüngste Skulptur ist „Fisch vermählt“ von Miriam Gießler und Hubert Sandmann, rund fünf Meter hoch. Sie wurde im November 2025 am Brückenkopf in Kettwig vor der Brücke eingeweiht und ist die erste im Park, die sich mit der Ruhr beschäftigt.
Führungen
Der Verein bietet öffentliche Führungen an, etwa zwei Stunden lang. Einen virtuellen Rundgang gibt es als Podcast und Video.