Werdens Stadtpark
Die Brehminsel liegt in der Ruhr in Essen-Werden und ist knapp acht Hektar groß. Sie ist der Stadtpark des Stadtteils, mit altem Baumbestand, weiten Wiesen, einem Spielplatz, einem Volleyballfeld und Tischtennisplatten. Mit der Joseph-Breuer-Straße und der Altstadt verbindet sie eine Fußgängerbrücke oberhalb des Fischwehrs. Die hölzerne Brücke von 1986 wurde 2019/2020 durch eine Stahlkonstruktion ersetzt. Am nördlichen Ende liegt die Schleuse Neukirchen, einige hundert Meter weiter das Wehr des Baldeneysees.
Von der Viehweide zum Park
Bis 1928 hieß die Insel in Stadtplänen Prim- oder Prieminsel. „Brehm“ geht auf ein niederdeutsches Wort für Rand oder Ufer zurück. Ab 1481 pachteten Werdener Bürger die Insel als Viehweide, 1572 weidete hier das Vieh der Abtei Werden. Später gestaltete der Verschönerungsverein die Insel zum Park. Nach der Eingemeindung Werdens 1929 kam sie an die Stadt Essen, seit 1945 gehört sie dem Land Nordrhein-Westfalen.
Kunst auf der Wiese
Auf der großen Wiese stehen seit 1984 zwei Torbögen aus Basaltlava der Künstlerin Maria Nordman. Das Werk hieß zuerst „Insel Werden 1984 – heute“, nach der Sanierung 2016 heißt es „Für die Ankommenden“.
Gut zu wissen
- Zugang nur über die Fußgängerbrücke an der Joseph-Breuer-Straße.