Steilhang mit Felsklippen
Das rund 16,6 Hektar große Schutzgebiet liegt nordöstlich von Herbede am Südufer der Ruhr und ist fast vollständig bewaldet. Es umfasst große Teile des Ruhrsteilhangs, eines alten Prallhangs des Flusses, mit 61 Metern Höhenunterschied, zeitweise wasserführenden Siepen und Felsklippen. Häufigste Bäume sind Rotbuche, Stieleiche, Hänge-Birke und Fichte. Ausgewiesen wurde das Gebiet 1984 im Landschaftsplan des Ennepe-Ruhr-Kreises.
Bergbau im Wald
Pingenfelder, Stollenmundlöcher, kleine Steinbrüche und alte Karrenwege zeugen vom frühen Ruhrbergbau, der Bergbaurundweg Muttental führt an vielen davon vorbei. Die Burgruine Hardenstein ist vom Schutzgebiet umschlossen, gehört aber nicht dazu. An der Ruine versickert die Deipenbecke in einer Bachschwinde, im Tal wurden kleine Gewässer für die Geburtshelferkröte angelegt.
Gut zu wissen
- Bitte auf den Wegen bleiben: Abseits der Wege haben Tritt- und Radfahrschäden am Hang zu Erosion geführt.