Altstadt Werden

Die alte Abteistadt an der Ruhr, seit 1317 mit Stadtrechten, mit Basilika, Schatzkammer, Luciuskirche und den Gebäuden der früheren Abtei.

Flusskilometer 30

Die Stadt der Äbte

Werden entstand um das Benediktinerkloster, das der heilige Liudger um 799 gründete. Der Name weist auf eine Furt oder Fähre hin. 1317 erhielt der Ort Stadtrechte, eigene Mauern und Tore, 1498 brannte fast die ganze Stadt nieder. Stadtherren waren bis zur Säkularisation Anfang des 19. Jahrhunderts die Äbte. 1929 wurde Werden nach Essen eingemeindet. Die Stadtsanierung der 1960er Jahre erfasste auch die Altstadt, es wurden aber nur wenige historische Bauten abgerissen, bevor man auf Renovierung setzte.

Rund um den Markt

Über der Altstadt steht auf einem Hügel die Basilika St. Ludgerus, weithin sichtbar. Daneben liegen die Schatzkammer und die früheren Abteigebäude, in denen die Folkwang Universität der Künste ihren Hauptsitz hat. Nördlich des Markts steht die Luciuskirche. Am Ruhrufer liegt die alte Schleuse Neukirchen, flussaufwärts staut das Wehr den Baldeneysee.

Anfahrt

Bus: Schnellbus SB19 ab Essen Hbf bis „Werdener Markt“.

Bahn: S6 bis „Essen-Werden“, von dort rund 7 Minuten zu Fuß Richtung Ortsmitte.

Adresse


45239 Essen

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