Die Stadt der Äbte
Werden entstand um das Benediktinerkloster, das der heilige Liudger um 799 gründete. Der Name weist auf eine Furt oder Fähre hin. 1317 erhielt der Ort Stadtrechte, eigene Mauern und Tore, 1498 brannte fast die ganze Stadt nieder. Stadtherren waren bis zur Säkularisation Anfang des 19. Jahrhunderts die Äbte. 1929 wurde Werden nach Essen eingemeindet. Die Stadtsanierung der 1960er Jahre erfasste auch die Altstadt, es wurden aber nur wenige historische Bauten abgerissen, bevor man auf Renovierung setzte.
Rund um den Markt
Über der Altstadt steht auf einem Hügel die Basilika St. Ludgerus, weithin sichtbar. Daneben liegen die Schatzkammer und die früheren Abteigebäude, in denen die Folkwang Universität der Künste ihren Hauptsitz hat. Nördlich des Markts steht die Luciuskirche. Am Ruhrufer liegt die alte Schleuse Neukirchen, flussaufwärts staut das Wehr den Baldeneysee.