Die Sammlung
Die Schatzkammer St. Ludgerus bewahrt, was vom einst großen Schatz der um 800 gegründeten Benediktinerabtei Werden geblieben ist. Seit 1979 ist die Sammlung öffentlich zugänglich, sie zeigt rund 80 Kunstwerke auf 240 Quadratmetern. Dazu gehören Gold- und Silberschmiedearbeiten, Elfenbeinkunst, Skulpturen, Gemälde und Textilien vom frühen Mittelalter bis ins 20. Jahrhundert sowie über 2.000 Bücher der früheren Klosterbibliothek.
Das Werdener Kruzifix
Bekanntestes Stück ist das Werdener Kruzifix, auch Helmstedter Kreuz genannt. Es entstand um 1060 und ist das älteste erhaltene Großkruzifix des Mittelalters aus Bronze. Abt Hermann von Holten brachte es 1547 aus dem Kloster Helmstedt nach Werden, um es vor dem Bildersturm der Reformation zu schützen. Eine spätantike Elfenbeinpyxis zeigt eine der ältesten Darstellungen der Geburt Jesu. Öffentliche und gebuchte Führungen verbinden die Schatzkammer mit der Basilika St. Ludgerus und der Luciuskirche.
Gut zu wissen
- Für gehbehinderte Besucher ist die Schatzkammer nur eingeschränkt zugänglich.