Ein Bergmann im Widerstand
Nikolaus Groß wurde am 30. September 1898 in Niederwenigern geboren und in St. Mauritius getauft. Er arbeitete als Bergmann auf der Zeche Dahlhauser Tiefbau, wurde Gewerkschafter und 1927 Redakteur, bald Chefredakteur der „Westdeutschen Arbeiterzeitung“ der Katholischen Arbeiterbewegung. Schon früh schrieb er gegen die Nationalsozialisten an. Nach dem Attentat vom 20. Juli 1944 wurde er verhaftet, obwohl er nicht beteiligt war, und am 23. Januar 1945 in Berlin-Plötzensee hingerichtet. 2001 sprach Papst Johannes Paul II. ihn selig.
Die Ausstellung
Das Haus am Domplatz zeigt mit Hunderten Fotos, Dokumenten, Handschriften und persönlichen Gegenständen seinen Lebensweg, von der Kindheit im Dorf bis zur Seligsprechung. Betrieben wird es vom Verein Nikolaus Groß Niederwenigern, der auch Führungen anbietet und die Forschung am Originalmaterial ermöglicht. Auf der Website des Vereins gibt es das 17-teilige Hörspiel „Unerschütterlich“ über sein Leben.
Gut zu wissen
- Gruppen und Gemeinden können einen eigenen Besuchstermin vereinbaren.