Über die Ruhr in vier Minuten
Die Fähre „Hardenstein“ setzt direkt neben der Burgruine Hardenstein über die Ruhr zur Herbeder Schleuse. Seit 2006 schließt sie hier eine Lücke im Ruhrtalradweg, der in Witten die Uferseite wechselt. Die Überfahrt dauert vier Minuten, Fahrräder und Hunde kommen mit an Bord. Bei Hochwasser, starkem Wind oder Gewitter kann der Fährbetrieb kurzfristig ruhen.
Leise mit Strom
Die heutige „Hardenstein“ ist ein 13,50 Meter langer Katamaran für 49 Personen und fährt seit 2010. Ihr Vorgänger von 2006 durfte nur 16 Menschen befördern. Zwei Elektromotoren treiben das Schiff an, damit es leise bleibt und die Ruhr als Trinkwasserquelle nicht belastet. Nach längeren Instandsetzungsarbeiten ist die Fähre seit Ende April 2025 wieder im Einsatz.
Betrieben von der Wabe
Träger ist die Wittener Gesellschaft für Arbeit und Beschäftigungsförderung (Wabe), ihr Stützpunkt ist das Königliche Schleusenwärterhaus. Die Crew besteht aus ehrenamtlichen Fährleuten und Teilnehmenden aus Qualifizierungsprojekten. Jedes Jahr setzen rund 170.000 Menschen mit der Fähre über.
Gut zu wissen
- Hunde dürfen mit auf die Fähre.
- Bei Hochwasser, Starkwind oder Gewitter kann der Fährbetrieb kurzfristig eingestellt werden. Die Website der Wabe zeigt an, ob die Fähre heute fährt.